Fraujpunkt’s Weblog

Von mir für euch…

Archiv für August, 2007

Sympathische Britin…

Kate Nash – Foundation

Wunderbarer Song, wunderbares Video…

Hier Ihre MySpace-Seite: http://www.myspace.com/katenashmusic

Frank Sinatra oder Fred Astaire?

Schaut hier jemand Popstars? Ich gebe es ganz offen zu, wenn ich genügend Zeit habe, dann hänge ich vor dem Fernseher und betrachte mit wachsender Begeisterung dieses Schauspiel. Aber keine Angst, ich möchte hier nicht über dieses Format schreiben, oder darüber disskutieren wer gewinnen wird und wer nicht!  Ich habe da mal wieder ein Frage. Detlel D! Soest unterteilt seine Teilnehmer in Sänger und Tänzer. Sind wir nicht alle entweder ein Sänger oder ein Tänzer? 

Die Sänger sind jene, die mit ihren Emotionen nicht so offen umgehen wie andere. Sie sind ruhiger, zurückgezogener, und machen ihre Probleme mit sich und “ihrer Stimme” aus. Sie gehen sehr analytisch an ihr Leben heran. Lernen ihren Text auswendig, wollen jeden Ton genau treffen und passen ihre Emotionen dem Song an.

Die Tänzer hingegen sind agressiever, offener und emotionaler. Sie bewegen sich zum Takt ihres Lebens und lassen sich treiben. Sind immer bereit zu kämpfen oder einfach mal auszuflippen. Sie brauchen keinen Text, die brauchen keine vorab einstudierten Schritte. Wenn es darauf ankommt, dann sind sie da.

Diese Einteilung ist sehr grob, aber sie hat etwas Wahres. Und mir gefällt der Gedanke die Menschen in meinem Umfeld in Sänger und Tänzer einzuteilen! Was seid ihr? Übt ihr mit einem Vocal-Coach , scheucht euch D! durch den Trainingsraum?  Seid ihr Sänger oder Tänzer? Oder vielleicht auch ein singender Tänzer, ein tanzender Sänger? Was auch immer man ist, das Leben ist eine Bühne, und wir alle haben einen Platz auf dieser. Ob man sie als Sänger oder Tänzer betritt ist nicht wichtig. Wichtig ist es, ob wir unser Publikum begeistern können. Wird die Vorstellung eures Lebens am Ende ausverkauft sein, oder habt ihr noch freie Plätze?

Kleines Update…

Habe heute den ganzen Tag mit der Alex verbracht. War nicht so geplant, aber ein sehr spaßiger Nachmittag. Erst gab es Frühstück in geselliger Runde, dann Kuchen mit ganz vielen Kinder (anwesenden Kinder, keine Kinder auf dem Kuchen!!!), und zuletzt gab es Sekt! Jetzt gehen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Wir essen gleich Mettbrötchen, trinken noch mehr Sekt und werden ihr neues Fussmassage Gerät ausprobieren. Hoffe auch Ihr hattet einen tollen Tag und wünsche euch noch einen wunderschönen Abend!

Wer seid ihr, und was denkt ihr?

Jetzt seid ihr gefragt! Eure Meinungen, Geschichten und Tipps interessieren mich! Ich werde jede Woche ein neue Frage stellen, und hoffe auf interessante Antworten. Mal schauen ob es klappt :) Ich werde die Frage immer am Ende der Woche beantworten. Hier geht es ja schließlich nicht um mich, sondern um euch! :)

Hier also die erste Frage:

Wann habt ihr euch mal so richtig geschämt? Was ist passiert, und wie ging es weiter?

Sollte es so sein?

Jeder von uns hat eine oder zwei Personen in seinem Freundeskreis, die immer wieder mit den gleichen schlechten Angewohnheiten ihre Mitmenschen zur Weißlut bringen. Es beginnt mit den Kleinigkeiten wie Termine versäumen, zu spät kommen oder dazwischen quatschen. Die Liste der Beispiele ist unendlich. Wahrscheinlich hat jeder eine dieser Eigenschaften, oder zumindest eine, die in diese Kategorie fällt. Dann gibt es aber auch noch die Leute, deren schlechte Angewohnheiten außerhalb dieser Kategorie liegen. Die einen werden schnell ungehlten, die nächsten versuchen immer und überall aufzufallen und wieder andere neigen dazu jedem ihre Meinung aufdrücken zu wollen. Kommt das eine oder andere in Einzelfällen vor, so ist das nur menschlich.  Was aber ist mit denen, die da ein wenig konsequenter sind?

Bei denen unterscheiden sich zwei Gruppen. Die einen sind ganz einfach so unerträglich, dass sie entweder gar keine Freunde haben, oder sich mit Leuten abgeben die ähnlich unerträglich sind. Die anderen aber, die leben ganz gemütlich vor sich hin. Niemand spricht sie auf ihre “Ausfälle” an, niemand stört sich daran und hinterfragt wird es schon einmal gar nicht. Zu jedem Freundeskreis und zu jeder Familie gehört wenigstens eine solche Person. Und wenn wieder einmal irgendetwas vorgefallen ist, dann heißt es: “Er oder sie ist halt so!” Da frage ich mich doch, warum es eben diesen Personen so einfach gemacht wird, sich daneben zu benehmen? Wir regen uns den ganzen Tag über die unwichtigsten Dinge auf. Die Frau an der Supermarktkasse war zu langsam, die Nachbarn waren zu laut und der neue Kellner in deiner Stammkneipe zu unhöflich! Ein kurzes Wortgefecht mit einer wildfremden Person und schon steigt der Puls. Aber das 300ste Fehlverhalten eines alten Bekannten wird schweigend hingenommen. “Es ist halt so” ist doch kein Grund! Ich spreche hier nicht davon, dass jeder losziehen soll und die Leute in seinem Umfeld nach seinen Wünschen erzieht. Es geht mir viel mehr darum, dass ich nicht begreife warum eben dieses Phänomen immer wieder auftritt. Sind sich die Leute, die allen immer so auf die Nerven gehen, dessen überhaupt bewusst? Es hat ja niemals jemand etwas dagegen gesagt, also wird es auch in Ordnung sein. Wo keine Beschwerde kommt, da ist auch kein Problem. Und frage ich mich auch, ob ich eine dieser Eigenshaften besitze, ohne es zu wissen. Vielleicht wird auch hinter meinem Rücken ständig gesagt: “Reg dich nicht auf, die Jacy ist halt so!”

Wenn ihr das nächste mal die “Es ist halt so!”-Ausrede benutzt, dann denkt vielleicht noch einmal darüber nach, ob es wirklich so sein sollte.

Schlechter Start…

Habe heute verschlafen. Hatte keine Zeit für Frühstück, denn ich musste bügeln. Der Bus ist mir vor der Nase weggefahren. Kurz vor dem Ziel, ein riesen Unfall. Die Kreuzung wurde komplett gesperrt. Hubschraubereinsatz zum Abtransport der Verletzten. Bin die letzten Kilometer gelaufen. Bin über eine Stunde zu spät gewesen und habe für einen Weg, der mich sonst 20 Minuten kostet, fast eine Stunde gebraucht.

Der Tag fing wirklich scheiße an :( Aber es kann nur besser werden. Gehe gleich mit meiner Mama einkaufen, das wird mich bestimmt aufheitern :)

Die Definition von Beziehung

Habt ihr Ihn schon gefunden? Den einen Menschen dem Ihr vertraut, der immer für euch da ist. Es reicht ein Blick und ihr wisst wie es dem Gegenüber geht. Ihr könnt zusammen lachen und weinen, gemeinesam reden und gemeinsam schweigen. Teil eure Geheimnisse, eure Ängste und euer Leid. Ihr könnt streiten und euch dann wieder versöhnen.

Ich habe so jemanden gefunden. Doch spreche ich hier nicht von meinem Partner, Lebensgefährten, Verlobten, Ehemann oder was auch immer ihr gerade denken mögt. Ich spreche von meinem besten Freund. Aber was unterscheidet denn nun den besten Freund oder die beste Freundin von der wahren Liebe? Schätzt man nicht genau die selben Dinge an einem Freund, wie auch an einem Geliebten? Wenn dem so ist, ist es dann lediglich die körperliche Anziehung, die aus Freundschaft Liebe macht? Sollte es so unromantisch sein den Partner fürs Leben zu finden?! Ist es etwa der Sex der eigentlich im Vordergrund steht? Wird eine Beziehung darüber definiert, dass man den anderen so sehr begehrt, dass es nicht ausreicht nur eine gute Freundschaft zu pflegen?

Vielleicht sind wir von unseren Urinstinkten abhängiger als wir es zugeben möchten. Und vielleicht betrachte ich die ganze Sache auch einfach nur zu analytisch. Aber Tatsache ist doch, dass eine Beziehung über kurz oder lang Sexualität beinhaltet, denn sonst wäre es eben doch nur eine wirklich gute Freundschaft. 

I like big butts…

Jonathan Coulton und sein Version von “Baby got back” (http://youtube.com/watch?v=Ltjbnyvq_SI)

Das Original stammt aus den 90′ern und ist von Sir Mixalot (http://youtube.com/watch?v=ybfLRFacF-c)

Gleicher Text, unterschiedliche Interpretationen. Schönes Ding!!!!!

Habt Ihr das Leuchten noch?

Gestern habe ich einen jungen Mann kennengelernt der im nächsten Jahr sein Abi macht. Man sitzt eine Weile zusammen und naturlich habe ich ihm die Frage nach seinen Zukunftsplänen gestellt. Filmproduzent möchte er werden. Ein großer Haufen Fragezeichen türmte sich über meinem Kopf auf, und ich begann die ganz großen zuerst abzuarbeiten. Zu meiner Überraschung konnte er mir sehr detaillierte Antworten geben und so entwickelte sich ein  interessantes Gespräch.        Wie wird man denn Filmroduzent? Was macht man für eine Ausbildung? Studium? Wo kann man arbeiten? Stehen Stellenanzeigen in der FAZ?                                                                                                                                                                       Je mehr Fragen ich hatte, umso mehr sah ich Etwas in diesem jungen Mann dass ich seit langem nicht mehr gesehen hatte. Ich erinnerte mich an eine Zeit in der ich umgeben war von Menschen wie ihm. Auch ich war genauso wie er. Man hat seinen Abschluss in der Tasche und beginnt Pläne zu schmieden. Und je mehr man sich damit beschäftigt, umso heller wird dieses Leuchten in den Augen. Jenes Leuchten das deinem Gegenüber signalisier, dass du es ernst meinst, dass du weißst wovon du da sprichst, und das du Alles für deinen Traum tun wirst.

Doch wo ist es heute? Nach ein paar Jahren Studium, nach der Ausbildung, nach den ersten Erfahrungen im Job? Behält man sich die anfängliche Begeisterung bei? Wo es doch zu Beginn der große Traum seiner eigenen Zukunft war. Verkommt unser tägliches Schaffen irgendwann zur Routine? Und warum passiert es so? Ist es denn nicht immer noch der gleiche Traum?

Ich stecke noch mitten im Studium und habe noch immer Pläne. Doch mein Leuchten beginnt bereits zu verblassen. Nicht weil ich keinen Spaß habe, an dem was ich mache. Ich bin glücklich mit meiner Wahl. Aber irgendwo zwischen Klausuren, Praktika und Massen von Büchern habe ich das “Warum?!” vergessen. Doch gestern Abend ist es mir wieder eingefallen!Und es tut gut sich daran zu erinnern. Was auch immer die Gründe für euren Lebensweg sind oder waren, versucht sie nicht aus den Augen zu verlieren! Vielleicht kann man sich das Leuchten bewahren.

Ich für meinen Teil bin heute mit meinem “alten” Leuchten in den Tag gegangen. Wenn ihr euch in diesem Moment auch daran erinnert wie es bei euch gewesen ist, dann bedankt euch bei diesem jungen Mann, der  Filmproduzent werden möchte.

Knutschen für Pizza

Die unsinnigsten Wetten entstehen entweder auf Grund von maßloser Selbstüberschätzung, oder im Alkoholrausch. So geschehen Samstag Nacht, ca. 2 Uhr. Der Abend begann gegen 19 Uhr mit dem ersten Bier. Seit geraumer Zeit musste eben dieses edle Getränk diversen Gläsern Rum weichen. Ein geschulter Blick in die Menge, der erste Anflug von bereits erwähnter Selbstüberschätzung und auch der Alkohol zeigt Wirkung. Es folgt der wunderbare Ausspruch:

“Ich werde die Schweinebucht heute Abend nicht ungeknutscht verlassen!!!!”

Ein Zweifler ist schnell gefunden und ihm ist ein Pizza als Wetteinsatz nicht zu schade. Mir auch nicht. Ein weiterer geschulter Blick in die Menge. Auch das “Ziel” ist schnell gefunden. Eine halbe Stunde später wird das “Ziel” knutschenderweise gesichtet. Nur knutscht es nicht mit mir. Die Pizza scheint verloren, ich gebe mich geschlagen und konzentriere mich darauf mehr Rum zu trinken.  Die Wette wurde bereits an weitere anwesende Personen herangetragen und ich muss wohl oder übel den Spott des Gewinners über mich ergehen lassen. Die Zeit des Abschieds naht. Keine zwei Meter vom Ausgang entfernt steht das “Ziel”. Ein letzter geschulter Blick, die letzte Verabschiedung für diesen Abend. Das “Ziel” knutscht. Diesmal mit mir! Keine Ahnung wie und warum, aber die Wette habe ich dann wohl gewonnen. Der Abend war großartig, die Pizza auch.

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